2. Entity Relationship Modell

Beim ersten Schritt des Entwurfs einer Datenbank versucht der Entwickler einen Ausschnitt der “realen Welt” zu beschreiben, der in der Datenbank modelliert werden soll. Es gibt mehrere Techniken und Möglichkeiten diese Miniwelt konzeptuell zu modellieren.

Das semantischen Datenmodell, sowie das objektorientierte Entwurfsmodell, wie UML, als auch das Entity Relationship Modell ER-Modell oder Gegenstand-Beziehungs-Modell) sind Möglichkeiten für eine konzeptuelle Modellierung. Das mit Abstand am häufigsten benutzte Modell für den konzeptuellen Entwurf ist das ER-Modell. Die wesentliche Aufgabe des ER-Modell besteht darin die in der realen Welt vorkommenden Konzepte in Gegenstandsmengen und deren Beziehungen zwischen den Gegenstandstypen zu strukturieren. In der konzeptionellen Phase der Anwendungsentwicklung hilft die ER-Modellierung zudem auch bei der Verständigung zwischen Anwender und Entwickler. Später in der Implementationsphase dient das ER-Modell als Grundlage für das Design der Datenbank [Wik06b].