Diese Arbeit hat den Leser zu einem Einblick in das Thema User Tracking verholfen. Sowohl auf der Seite des Trackings als auch auf der Seite des Schutzes vor Tracking war eine große Bandbreite an Ansätzen und Methoden erkennbar.
User Tracking stellt ein sinnvolles Instrument dar um das Angebot im Internet weiter zu optimieren und kundenfreundlicher zu gestalten. Auf der Seite der Unternehmen möchte man nicht auf die Informationsquelle “Besucherverhalten” verzichten, sieht man sich doch der Tatsache gegenüber, dass herkömmliche Methoden der Beziehungspflege (z.B. Vertreterbesuche) oftmals wegen großer räumlicher Distanz nicht mehr funktionieren. Es wird auch in Zukunft nötig sein den User im Netz zu verfolgen um ständig auf verändertes Nutzerverhalten reagieren zu können.
Natürlich muss es aber Regelungen geben die eine Art Handel mit personifizierten Daten unterbindet bzw. überwacht.
Was hat nun dieses Thema mit Adaptiven Systemen zu tun? - Das bekannteste Beispiel für ein Unternehmen, dass User Tracking nutzt und die Ergebnisse in ein Adaptives System speist, ist das Online-Versandhaus Amazon. Dort wird mit Hilfe von Cookies beispielsweise ermittelt, welchen Artikel möglicherweise zu diesem Zeitpunkt den Kunden interessieren könnte. Dieser Artikel wird ihm dann vorgeschlagen (Recommendation).
Schließlich gibt es noch andere Systeme, wie Netperceptions und Macromedia´s Like, die eine führende Rolle der Collaborative Filtering Systeme einnehmen. Diese Systeme basieren auf neuronalen Netzen und deren adaptiven Ansatz. Sie identifizieren durch User Tracking Methoden homogene Nutzergruppen und generieren aus dem Vergleich der Subjekte innerhalb der Gruppe ebenfalls neue Empfehlungen.
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